Geschichte der Schule

 

Die Entwicklung des Bildungsangebotes bis zum Lehr- und Ausbildungsjahr 1998/1999

Ab dem Jahre 1990 erfolgte entsprechend der Orientierung des Schulträgers des Landkreises Zeulenroda eine schrittweise Spezialisierung der beruflichen Ausbildung auf die Berufsfelder Holztechnik und Ernährung/ Hauswirtschaft. Im Schuljahr 1990/91 wurde letztmalig in den traditionellen Berufsfeldern Textil, Bekleidung und Metall ( außer Kfz-Technik) ausgebildet. Gleichzeitig lief die erfolgreiche Berufsausbildung mit Abitur aus.

1991 erfolgte die erste Klassenbildung in den Berufen Koch und Hotelfachmann/-frau.

Im Schuljahr 1993/94 erfolgte letztmalig die Beschulung von Kraftfahrzeugmechanikern.

Das Thüringer Schulnetz für Berufsbildende Schulen legte für das Schuljahr 1996/97 das Auslaufen der Ausbildung für Bürokaufleute an unserer Bildungsstätte fest.

Mit der Spezialisierung auf die Berufsfelder Holztechnik und Ernährung/ Hauswirtschaft erfolgte eine kontinuierliche Erweiterung des Bildungsangebotes in den Schulformen Berufsfachschule und duale Reha-Ausbildung.

Diagramm: Entwicklung der Schulformen

Entwicklung der Schulformen

Die gegenwärtige Struktur besteht aus:

1. Berufsschule

Hier erfolgt der theoretische Teil der dualen Berufsausbildung in den Berufsfeldern

Jugendliche, die 9 Jahre eine allgemeinbildende Schule besucht und einen Ausbildungsvertrag durch Ausbildungsbetriebe oder überbetriebliche Einrichtungen erhalten haben, erhalten das für den Beruf erforderliche theoretische Rüstzeug.

Das Berufsvorbereitungsjahr kann in den Richtungen

absolviert werden. Durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis dient es der Förderung der Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen kann ein gleichwertiger Hauptschulabschluss erreicht werden. Die Aufnahme eines Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisses nach dieser Ausbildung ist möglich.

2. Berufsfachschule

Im Schuljahr 1993/94 wurde mit dieser Vollzeitbildungsmaßnahme erstmalig im Berufsfeld Ernährung/ Hauswirtschaft begonnen. Eine Erweiterung auf das Berufsfeld Holztechnik erfolgte ab Schuljahr 1996/97. Im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung in Theorie und Praxis erreicht der Berufsfachschüler den Realschulabschluss und eine berufliche Grundbildung, die den Ausbildungsinhalten des ersten Lehrjahres entsprechen.

Im Rahmen des Sonderprogramms zur Ausbildungsförderung erfolgte ab dem Schuljahr 1998/1999 erstmals die Ausbildung von Tischlern im Rahmen einer Dreijährigen Berufsfachschule.

3. Berufsbildende Schule für Benachteiligtenausbildung

In dieser Schulform wird die duale, staatlich anerkannte Berufsausbildung in den Berufen Holzbearbeiter, Teilkoch und Beikoch nach § 48 BBiG absolviert. Diese Ausbildung wird vom Arbeitsamt gefördert, soweit eine Lernbehinderung vorliegt. Die berufspraktische Ausbildung erfolgt in überbetrieblichen Bildungseinrichtungen.

Die Zahl der Auszubildenden stieg von Schuljahr zu Schuljahr. Mit Stolz kann festgestellt werden, dass dabei trotz der wirtschaftlichen Lage die Anzahl der Lehrlinge mit dualer Ausbildung konstant gehalten werden konnte.

Entwicklung der Schülerzahlen

Bedingt durch die Zunahme der Auszubildenden erhöhte sich auch die Zahl der beruflichen Klassen.

Zürück zu Entwicklung der Berufsschule nach der Wiedervereinigung

Weiter zu Sozialpädagogische Betreuung von Schülern und Auszubildenden ab 1995/96


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